Medikamentöse Therapien

Medikamentöse Therapie

Eine medikamentöse Behandlung im Sinne einer ursächlichen Heilung gibt es derzeit noch nicht. Es ist aber möglich, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern. Mögliche unerwünschte Wirkungen der Medikamente müssen dabei beachtet werden.

In der Behandlung von Patienten mit Alzheimer-Krankheit spielen die sog. Antidementiva eine wichtige Rolle. Sie werden zur Verbesserung oder Stabilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit und der Alltagsbewältigung eingesetzt:

 

Acetylcholinesterasehemmer

  • Reminyl® (Galantamin)
  • Exelon® (Rivastigmin)
  • Aricept® (Donezepil)
NMDA-Rezeptor ( N-Methyl-D-Aspartat)
  • Axura® (Memantine)
  • Ebixa®  (Memantine)

Zur Milderung oder Behebung von problematischen Verhaltensweisen kann es im Einzelfall sinnvoll sein, Antidepressiva bzw. Neuroleptika einzusetzen.

 

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Planet

 

Die Möglichkeiten der medikamentösen Therapie sind bei der Behandlung der Demenzerkrankungen begrenzt. Umso bedeutsamer ist die geistige und körperliche Aktivierung der Patienten und der richtige Umgang mit ihrem Verhalten. Ebenso wichtig sind eine an den Gewohnheiten orientierte Tagesstrukturierung und eine bedarfsgerechte Gestaltung der Wohnung.

 

Hier gelangen Sie zum Artikel: Hilfen bei der Lebensgestaltung

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